Presse:IEU Studie

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick

  • Der Kesseltausch ist in puncto Anschaffungskosten und CO2-Einsparung effizienter als die Gebäudedämmung.
  • Mit Erdgas-Brennwerttechnik können Hausbesitzer ihre CO2-Emissionen am günstigsten reduzieren: Mit einer jährlichen Investition von 0,94 Euro pro eingespartem Kilogramm CO2 liegen die Kosten weit unter dem Durchschnitt von 1,60 Euro. Zum Vergleich: Bei einer Dämmung beträgt dieser Wert 9,11 Euro.
  • Bei Holzpelletanlagen sind die CO2-Minderungskosten mit 1,10 Euro ebenfalls relativ gering. Grund dafür ist vor allem die günstige CO2-Bilanz des Energieträgers Holz. Die Anschaffungskosten für diese Heizung sind im Vergleich zu einer Erdgas-Brennwertheizung jedoch doppelt so hoch.
  • Die größten Einsparpotenziale hinsichtlich Energiebedarf, Energiekosten und CO2-Emission ermöglicht eine Kombination von Dämmung und Anlagensanierung. Diese ist in der Regel jedoch auch mit den höchsten Investitionen verbunden.
  • Die Heizungsmodernisierung zahlt sich schneller aus als eine bauliche Sanierung: Der Tausch eines Öl-Standardkessels gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung rechnet sich bereits nach gut acht, eine Dämmung erst nach rund 43 Jahren.
  • Beim Wechsel von einem Erdgas-Standardkessel zur Erdgas-Brennwerttechnik sind die Anschaffungskosten sogar bereits nach weniger als fünf Jahren ausgeglichen.

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