Niedertemperaturtechnik – Wärme auf kleiner Flamme
Mit Öl oder Erdgas betriebene Niedertemperaturheizungen sind günstig in der Anschaffung. Aus diesem Grund investieren einige Privathaushalte nach wie vor in diese Technik. Was sie dabei oft nicht bedenken, sind die laufenden Energiekosten. Moderne Niedertemperaturheizungen verbrauchen zwar zwischen 20 Prozent bis 30 Prozent weniger Brennstoff als ein Standard- oder Konstanttemperaturkessel aus den 1970er-Jahren. Sie sind daher vergleichsweise effizient. Technisch möglich ist jedoch weit mehr.
Energieverluste von zehn Prozent
Deutlich effizienter und umweltschonender sind zum Beispiel Heizungen mit Brennwerttechnik. Sie nutzen den bei der Verbrennung von Gas oder Öl entstehenden Wasserdampf zusätzlich zum Heizen. Bei der Niedertemperaturtechnik ist der Kessel hingegen so konstruiert, dass in ihm keine Kondensation erfolgen darf. Die Abgase entweichen mit einer Temperatur von bis zu 200 Grad ungenutzt durch den Schornstein. Dadurch gehen rund zehn Prozent der eingesetzten Energie verloren.
Niedertemperaturgeräte erhitzen das Kesselwasser auf variable 40 bis 75 Grad Celsius. Die genaue Gradzahl hängt von der Umgebungs- und der gewünschten Raumtemperatur ab. Ist die Umgebungstemperatur niedrig, sind höhere Vorlauftemperaturen erforderlich. Dann wird das Wasser im Kessel entsprechend aufgeheizt – dank einer Regelanlage nur soweit wie nötig. Je geringer der Unterschied zwischen Vorlauf- und Umgebungstemperatur, desto wirtschaftlicher arbeiten die Heizungen.
Weiterführende Links
- Erfahren Sie hier mehr über die klimaschonende Brennwerttechnik.

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Eine Heizungsmodernisierung mit Gas-Brennwerttechnik ist eine vergleichsweise kostengünstige Energiesparmaßnahme.












